Medien

Kontakt: Esther Hug esther.hug@kfnmail.ch

 

Was mir heilig ist

Gemeinsames - Verbindendes - Trennendes

Woche der Religionen in Nidwalden vom 6. bis 13. November 2016
An verschiedenen Orten in Stans finden Veranstaltungen statt, die zum Nachdenken über andere Religionen einladen. Die Woche endet mit einem interreligiösen Friedensgebet in der Kapuzinerkirche.
Faszination des Buddhismus, Ablehnung des Islam, Verunsicherung gegenüber Juden, Unkenntnis der eigenen christlichen Religion, Vermischung von östlichen und westlichen Traditionen - das sind Phänomene, die zu unserem Alltag gehören. Unsere Gesellschaft wird immer multikultureller und damit auch multireligiöser.

Nachdenken über andere und die eigene Religion
Um in der täglichen Begegnung mit Menschen nicht in Clichés hängenzubleiben, ist es hilfreich, wenn wir die verschiedenen Religionen kennen lernen, Frieden stiftende Elemente in den verschiedenen Religionen entdecken und uns mit Menschen austauschen, die anderen Religionen angehören. Die Woche der Religionen lädt dazu ein. Wenn wir uns mit anderen Religionen befassen, ist es gleichzeitig auch ein Nachdenken über den eigenen Glauben.

In Stans und schweizweit
Es ist ein schweizweites Projekt, in das die Aktionen in Nidwalden eingebettet sind. Seit 2007 wird die Woche der Religionen von verschiedenen Kantonen durchgeführt. Dieses Jahr gibt es sie unter dem Thema "Was mir heilig ist" zum 8. Mal auch in Stans.

 

   
 

Programm

 

 

Sonntag

6. November
Vernissage 17.30 Uhr
Foyer Kollegi Stans

 

Heilige der Armen

Mutter Theresa und die Armut des Westens

Eröffnung und Ausstellung der Berliner Friedensbibliothek mit Philipp Weiersmüller

Bericht und Bilder

 

Montag

7. November
19.30 Uhr
Pfarrkirche Stans

«Sing a Song»

Ritual- und Kraftlieder aus aller Welt

Offenes Singen mit vier Luzerner Ritualchören (Susanna Maeder)
Menschen bekennen, was ihnen im Leben heilig ist

 

Mittwoch

9. November
19.30 Uhr
Kollegi Stans

 

Was uns heilig ist

Podium über Werte in Religion und Gesellschaft

Journalist und Autor Romano Cuonz im Gespräch mit Schriftsteller Charles Lewinsky, nominiert für den Schweizer Buchpreis 2016; Theologin Jacqueline Straub, Frauenpriestertum in der katholischen Kirche; Politologin Elham Manea, Frauenrechte und humanistischer Islam; und dem tibetischen Mönch Loten Dahortsang, männliche und weibliche Wege zur Selbsterkenntnis.

Freitag

11. November
19.30 Uhr
ref. Kirche Stans

Das Wunder von Bern

Filmabend mit Popcorn: Ist Fussball Heilung der Volksseele?

Deutschland, 2003, Sönke Wortmann, 118 Min.: Ist das Fussballerlebnis im Stadion Ersatz für die Gemeinschaft in der Kirche? Ist beten um den Sieg legitim wie es der Englische Meister Leicester City praktiziert?
Offene Diskussion mit Fussball-TV-Experte Rolf Fringer über das Familien-Fussball-Drama, über Leidenschaft, die «Hand Gottes», Schwalben und göttliche Pässe.

Sonntag

13. November
18 Uhr
Kapuzinerkirche Stans

Frieden ist uns heilig

Interreligiöses Friedensgebet

Hindus, Buddhistinnen, Muslime, Juden, Baha’i und Christinnen beten, feiern, essen und trinken gemeinsam. Anschliessend Fussball im Kloster: Wie bringen Trainer eine Multi-Kulti-Fussballer-Gruppe als Einheit auf den «heiligen» Rasen? Kriens-Fussball-Trainer Marinko Jurendic begleitet ab 20 Uhr das WM-Qualifikationsspiel Schweiz – Färöer auf Grossleinwand.

 

   
 

Bericht Unterwaldner - Thomas Vazary - pdf 477 KB

Bericht Unterwaldner - Thomas Vaszary - pdf 477 KB

Bericht Blitz - Thomas Vazary - pdf 236 KB

 

 

Was den Nidwaldnerinnen und Nidwaldnern heilig ist

Gemeinsames, Verbindendes und Trennendes: Die Nidwaldner Woche der Religionen will vom 6. bis 13. November wissen, was den Menschen in Nidwalden wirklich wichtig ist.
Was mir heilig ist, was uns heilig ist wird vom 6. bis 13. November in fünf Anlässen ergründet. Menschen aus Religion, Friedensstiftung, Musik, Wirtschaft, Literatur, Politik und Sport setzen sich in Stans mit dem Thema auseinander. Mit dabei sind der Obwaldner Kulturpreisträger 2013, Journalist und Autor Romano Cuonz («Tagebuch der Sehnsucht»), die Theologin Jacqueline Straub, die erste katholische Priesterin werden will, der Schriftsteller Charles Lewinsky («Melnitz», «Andersen»), der für den Schweizer Buchpreis 2016 nominiert ist, die Politologin und Menschenrechtsaktivistin Elham Manea, die für Frauenrechte und einen humanistischen Islam eintritt, und der Buddhistische Mönch Loten Dahortsang, dessen These lautet: mit der männlichen Zeit und dem weiblichen Raum zur Selbsterkenntnis.
Diese fünf Personen debattieren am Mittwoch, 9. November in einem Podiumgespräch im Kollegium St. Fidelis Stans über Werte in Religion und Gesellschaft und schlagen eine historische Brücke nach Berlin zum Jahrestag des Mauerfalls 1989.

Mutter Teresa, Kraftlieder und Fussball
Auch die erst kürzlich in Rom heilig gesprochene Mutter Theresa ist gegenwärtig; zum Auftakt der Woche am Sonntagabend, 6. November in einer speziellen Ausstellung der Berliner Friedensbibliothek im Kollegium St. Fidelis Stans – und zur Eröffnung der Woche der Religionen.
Susanna Maeders vier Luzerner Ritualchöre ziehen mit ihrem weitum bekannten Offenen Singen die Menschen am Montag, 7. November in die Pfarrkirche Stans und singen Ritual- und Kraftlieder aus aller Welt zum Mitsingen. Menschen bekennen an diesem Abend zudem, was ihnen im Leben heilig ist.
Sogar der Fussball findet seinen Weg in die Kirche; mit dem Film «Das Wunder von Bern» am Freitag, 11. November in der reformierten Kirche Stans. Ist Fussball Heilung der Volksseele? Fussball-TV-Experte Rolf Fringer, ehemaliger Nati-Trainer der Schweiz, Trainer und Sportchef des FC Luzern, will diese Frage beantworten. Er spielt einen Steilpass zu SC Kriens-Trainer Marinko Jurendic – für einen ungewöhnlichen Abschluss in der Kapuzinerkirche Stans am Sonntag.
Nicht was trennt, steht im Vordergrund, sondern was vereint. Das interreligiöse Friedensgebet mit Menschen aus verschiedensten Glaubensrichtungen verbindet am Sonntagabend, 13. November den Wunsch aller nach Frieden und Gemeinsamkeit. Nach gemeinsamem Essen und Trinken im Inneren Chor der Kapuzinerkirche wird der Ball buchstäblich weitergespielt – Fussball im Kloster – unglaublich aber wahr! Beten um den Sieg wie der Englische Meister Leicester City? Und: Ist Fussball wirklich heilsam?

Zehn Jahre Woche der Religionen
Faszination des Buddhismus, Ablehnung des Islam, Verunsicherung gegenüber Juden, Unkenntnis der eigenen christlichen Religion, Vermischung von östlichen und westlichen Traditionen – das sind Phänomene, die zu unserem Alltag gehören. Unsere Gesellschaft wird immer multikultureller und damit auch multireligiöser. Um in der täglichen Begegnung mit Menschen nicht in Clichés hängenzubleiben, ist es hilfreich, wenn wir die verschiedenen Religionen kennen lernen, Frieden stiftende Elemente in den verschiedenen Religionen entdecken und uns mit Menschen austauschen, die anderen Religionen angehören. Wenn wir uns mit anderen Religionen befassen, ist es gleichzeitig immer auch ein Nachdenken über den eigenen Glauben.
Die Woche der Religionen wird seit 2007 als schweizweites Projekt in verschiedenen Kantonen durchgeführt. In Nidwalden engagieren sich Menschen der Katholische Kirche Nidwalden, der Evangelisch-Reformierten Kirche Nidwalden, des Vereins Kapuzinerkirche Stans, des Foyers Kollegi Stans, der ökumenischen Erwachsenenbildung aktuRel, der Medien und Partner wie der Kanton Nidwalden oder Möbel Näf Hergiswil. Die Nidwaldner Woche ist zum achten Mal ein eigenständiger Teil von iras-cotis.ch; dieses Jahr mit dem Thema «Was mir heilig ist».

Thomas Vaszary

 

 

Vorbereitungsteam Woche der Religionen Nidwalden 2016

Vorbereitungsteam Woche der Religionen Nidwalden 2016

 

 

Das Program als pdf 330 KB

 

   
 

Woche der Religionen 2015